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ReparierBar in St. Gallen

Ihre Tore öffnete die ReparierBar erstmals am 18. Januar 2014 im Kaffeehaus an der Linsebühlstrasse 77 in St.Gallen. Jetzt werden dort defekte Dinge entgegengenommen und geflickt, die sonst wohl im Abfall landen würden. Hinter dem Projekt stehen die drei Ostschweizerinnen Carmen Cepon (41), Iris Betschart (35) und Nina Affolter (29). Zusammen mit freiwilligen Helfern versuchen sie, die Gegenstände – Kleider, Möbel, Apparate – wieder auf Vordermann zu bringen. Verläuft die Aktion erfolgreich, sollen weitere Anlässe folgen.

Die Idee hinter der ReparierBar stammt ursprünglich aus Holland und versteht sich als Initiative gegen die vorherrschende Wegwerf-Mentalität. Bereits wurden ähnliche Anlässe in anderen Schweizer Städten durchgeführt. «Es ist uns wichtig, dass die Leute wieder zu einem bewussteren Konsumverhalten finden», so Mitinitiantin Iris Betschart. Dass eine Nachfrage nach Reparaturservices besteht, weiss die 35-jährige Textilkünstlerin aus eigener Erfahrung: Im September hatte sie auf dem St. Galler Marktplatz die Flickeria betrieben (siehe Blogbeitrag vom 23. September 2013), und konnte sich vor Aufträgen kaum retten. «Wenn die Nachfrage in der ReparierBar wiederum so gross ist, müssen wir uns etwas einfallen lassen», so Betschart.

Der Artikel ist zu finden auf: www.20min.ch

7. Februar 2014

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