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Geplante Obsoleszenz

In der dritten Ausgabe des laufenden Jahres veröffentlicht der Förderverein für umweltverträgliche Papiere und Büroökologie Schweiz in seiner Zeitschrift „Papier&Umwelt“ einen Artikel zum Thema geplante Obsoleszenz. Hier gehts zur Webseite des Fördervereins mit Sitz in Wil SG.

„Geplante Obsoleszenz“ ist die von Herstellern absichtlich herbeigeführte vorzeitige Veralterung eines Produkts.Sie ist aus verschiedenen Produktgruppen bekannt. Der vorzeitige Ausfall eines Gerätes kann viele Ursachen haben. So lassen sich zum Beispiel die Akkus von Smartphones nicht austauschen, Materialien sind zu wenig belastbar oder Elektrolytkondensatoren in elektronischen Geräten unterdimensioniert. Den Firmen ist sehr wohl bewusst, welche Vor- und Nachteile gewisse Materialien oder Konstruktionen mit sich bringen. Laut Christoph Hugi, Professor für nachhaltiges Ressourcenmanagement an der Fachhochschule Nordwestschweiz, steckt hinter der geplanten Obsoleszenz auch ein gesellschaftliches Problem. Es handelt sich um eine Kombination aus Gewinnmaximierung und Werbung, sowie ein oft kurzfristiges Denken der Konsumenten. Vielen ist nur der möglichst tiefe Preis und das modische Aussehen wichtig.
Eine Studie des Berliner Planungsbüros Arge Regio GmbH Berlin zeigt, dass die Geldbörsen der Bevölkerung unter der geplanten Obsoleszenz erheblich leiden. So kommt aus der Studie hervor, dass bei einer Halbierung der geplanten Obsoleszenz die Privathaushalte pro Kopf und Jahr bis zu 1000 Franken einsparen könnten.

Leider liegen zu wenig Informationen und Daten vor, um die Lage richtig zu beurteilen. Deshalb hat das UBA Berlin nun das Öko-Institut e.V. und die Universität Bonn mit einer Studie beauftragt, welche im September 2013 begonnen hat. Nächstes Jahr folgen erste Ergebnisse und im Frühling 2015 soll die Studie abgeschlossen werden.

16. Oktober 2013

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Geplante Obsoleszenz: Vom kurzen Leben neuer Produkte

Zufall oder Absicht? Viele Geräte geben nach Ablauf der Garantie ihren Geist auf. Vieles deutet darauf hin, dass es sich um geplanten (künstlichen) Verschleiß handelt.

Lies den ganzen Artikel: http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318883933401

4. Juni 2013

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